Abnehmen mit Trennkost

Schlank werden mit Trennkost – Wer abnehmen will ohne Diät und ohne hungern, der sollte mal die Trennkost Methode probieren.

Die Trennkost wurde William Howard Hay zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt. Es handelt sich dabei um eine spezielle Form der Ernährung, bei der eiweißhaltige und kohlenhydrathaltige Lebensmittel nicht gleichzeitig bei einer Mahlzeit gegessen werden sollen. Es ist hierbei nicht eine typische Diät, bei der es hauptsächlich darum geht, Kalorien zu reduzieren. Bei der Trennkost kann man im Prinzip alles essen und muss nur darauf achten Eiweiß und Kohlenhydrate zu trennen. Also die beliebte Currywurst mit Pommes frites ist verboten, wohl aber Currywurst mit Gemüse. Oder Fisch nicht mit Bratkartoffeln essen sondern lieber Fisch mit Gemüse. Statt Spaghetti Bolognese, Spaghetti nur mit Tomatensoße. Statt des typischen Wurstbrotes kann man Rühreier mit Lachs essen. Das enthält jede Menge Protein und sättigt sehr lange. es wird nach der Trennkost empfohlen, Kohlenhydrate morgens und abends und Eiweiß mittags zu essen.

Gyros Trennkost
Gyros als Trennkost erlaubt?

Griechischer Grillteller mit Gyros, Bifteki, Lammkotelett, Schweinesteak, Pommes Frites und Tzaziki im griechischen Restaurant. Davor gibt es noch einen griechischen Salat, Hefebrot und zwischendurch natürlich einen Ouzo. Die Trennkost Frage: Was muss man weglassen, wenn man sich an die Trennkost hält? Richtig! Sie müssen lediglich die Pommes Frites weglassen.

Die Trennkost unterteilt Lebensmittel in folgende Gruppen:

neutrale Lebensmittel:
– Gemüse
– Salat
– Fette
– Pilze
– Melonen
– Heidelbeeren
– Avocados
– Mineralwasser
– Kaffee
– Tee

Eiweiß Lebensmittel:
– Fleisch
– Fisch
– Meeresfrüchte
– Milch
– Käse
– Eier
– Sojaprodukte
– Nüsse
– Obst
– Bier

Kohlenhydrate Lebensmittel:
– Brot
– Kuchen
– Nudeln
– Reis
– Kartoffeln
– Zucker
– Honig
– Fruchtsäfte
– Wein
– Sekt
– Apfelwein

Body-Mass-Index berechnen

Wer abnehmen will kann zur Kontrolle seiner Diät den sog. Body-Mass-Index verwenden.

Der Body Mass Index (BMI) ist eine Maßzahl für die Bewertung des Körpergewichts eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße. Der Body-Mass-Index wurde 1832 von Adolphe Quetelet entwickelt, einem belgischen Astronom und Statistiker.

Der BMI kann aber lediglich als ein grober Richtwert dienen, da die individuelle Zusammensetzung der Körpermasse aus Fettgewebe und Muskelgewebe eines Menschen nicht berücksichtigt wird, ebenso wenig Alter und Geschlecht. Bei einem Bodybuilder kann das Gewicht bedingt durch höheren Muskelanteil sogar ansteigen. Arnold Schwarzenegger soll früher sogar mal einen Body Mass Index von 35 gehabt haben – eben wegen des hohen Gewichtes der Muskeln. Als grober Anhaltswert für die Kontrolle einer Diät oder für die Entscheidung für das Abnehmen kann der BMI jedoch dienen.

Den Body-Mass-Index kann man so berechnen:

Das Körpergewicht in Kilogramm wird durch die Körpergröße in Metern geteilt. Das Ergebnis wird noch mal durch die Körpergröße geteilt.

Beispiel: Ein Mann wiegt 90 Kilogramm bei einer Körpergröße von 1,88 Metern.

90 kg / 1,88 m = 47,87 kg / 1,88 m = 25,46 BMI

Ein Body Mass Index zwischen 20 und 25 BMI wird nach dieser Formel als normal bezeichnet, nach einer israelischen Studie sollte jedoch auch noch ein BMI von 27 im normalen Bereich liegen.

3 Kilo Diät abnehmen am Wochenende

Abnehmen an drei Tagen! Die Wochenend Diät – jetzt bis zu drei Kilo abnehmen!

Abnehmen ohne Hunger! Nachdem ich die letzten Tage mal wieder etwas zu üppig gelebt habe, musste eine Wochenend Diät her. Die Diät dauerte von Freitag morgen bis Sonntag Abend und ich nahm drei Kilo ab!

Freitag:

Morgens:
– 0,5 Liter Mineralwasser
– 0,25 Liter Orangensaft
– Zwei Scheiben Toast
– auf Toast etwas Erdnussbutter
– zwei hart gekochte Eier
– drei Becher Kaffe mit etwas Milch

Mittags:
– Salat mit Essig und Öl
– 0,5 Liter Cola Light
– ein Brötchen

Abends:
– Scampi gebraten in Olivenöl
– 0,2 Liter trockener Weiswein
– 0,5 Liter Mineralwasser

Samstag:

Morgends:
– 0,5 Liter Mineralwasser
– 0,25 Liter Orangensaft
– Zwei Scheiben Toast
– etwas Margarine
– etwas Brombeermarmelade
– drei Becher Kaffe mit etwas Milch

Mittags:
– ein Teller Tomatensuppe
– 0,5 Liter Mineralwasser

Abends:
– Tomate mit Mozzarella
– Olivenöl, balsamico
– etwas Baguette
– 0,2 Liter trockener Weißwein
– 0,5 Liter Mineralwasser

Sonntag:

Morgends:
– 0,5 Liter Mineralwasser
– 0,25 Liter Orangensaft
– drei Becher Kaffe mit etwas Milch
– Zwei Scheiben Toast
– etwas Margarine
– Frischer Schnittlauch, geschnitten
– Rühreier, vier Eier

Mittags:
– Nur 1,5 Liter Mineralwasser trinken

Abends:

– Scampi gebraten in Olivenöl
– etwas Baguette
– 0,2 Liter Rotwein
– 0,5 Liter Mineralwasser

So. Nach drei Tagen dieser Diät habe ich drei Kilo abgenommen!

Rauchen aufgeben und schlank bleiben

Schlank bleiben – Ohne rauchen

Ein häufig genannter Grund, warum viele Raucher Angst haben mit dem Rauchen aufzuhören, ist die Befürchtung stark an Gewicht zuzunehmen.

Gerade von Frauen hört man häufig: “Ich will weiterhin schlank bleiben, deshalb rauche ich lieber weiter.”

Die Zigarettenindustrie fördert diese Angst vor dem Aufhören bzw. es soll durch gezielte Werbung der Eindruck vermittelt werden, dass Rauchen dünn macht. Bei der Zigarettenwerbung sieht man häufig dünne, rauchende Models, welche die Illusion vermitteln sollen: “Rauchen macht schlank und schön.”

Was ist wirklich dran? Ist der Tabak ein Schlankheitsmittel? Nimmt der Ex-Raucher automatisch an Gewicht zu, wenn er nicht mehr raucht?

Das Rauchen ist weder ein Schlankheitsmittel, noch nimmt man automatisch an Körpergewicht zu, wenn man nicht mehr raucht. Alleine durch die Tatsache, dass man nicht mehr raucht, nimmt man nicht an Körpergewicht zu.

Fakt ist: Das Rauchen beschleunigt den Stoffwechsel. Der Zigarettenrauch enthält viele Gift-stoffe, die der Stoffwechsel verarbeiten und mühsam entsorgen muss. Wenn er von dieser Schmutzarbeit entlastet wird, spart er ca. 200 Kalorien pro Tag ein. Das bedeutet, dass der Körper nach dem Rauchverzicht täglich etwa 200 Kalorien weniger verbraucht als vorher. Scheinbar arbeitet das so genannte sympathische Nervensystem von Rauchern, das auch für die Produktion des Stresshormons Adrenalin verantwortlich ist, intensiver. Außerdem braucht der Organismus von Rauchern vermutlich mehr Energie, um Nähr-stoffe aufzunehmen und zu verdauen. Dieser Effekt hält die ersten drei Monate an, dann hat der Körper sich umgestellt.

Die einfachste Strategie gegen mehr Pfunde: Weniger und dafür bewusster essen.

200 Kalorien können Sie einsparen durch den Verzicht auf:

– 1 Flasche Weizenbier
– 1 Glas Weißwein
– 0,5 Liter Cola
– 1 Salamisemmel
– 1 Paar Wiener Würstchen
– 1 Portion Pommes
– 40 Gummibärchen
– 1 Handvoll Erdnüsse
– 1/2 Tafel Bitterschokolade
– 1 Müsliriegel

Die 200 Kalorien können Sie auch verbrauchen durch körperliche Betätigung, wie

– 15 Minuten Fitnesstraining
– 15 Minuten Joggen (1 km in 5 min)
– 30 Minuten Golf
– 15 Minuten Rad fahren (25 km/h)
– 15 Minuten Schwimmen
– 30 Minuten Tanzen
– 45 Minuten Spazieren gehen

Wenn Sie also darauf achten, was Sie essen und/ oder sich etwas mehr bewegen, dann nehmen Sie auch nicht zu, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören.

Es gibt sogar viele Ex-Raucher, die ab-genommen haben, weil Sie als Nichtraucher körperlich viel aktiver sind als vorher.

Gedanken zügeln den Appetit – Wie ein kleiner Trick gegen Heißhungerattacken helfen kann:

Schon wieder Lust auf einen Imbiss? Einfach an die letzte Mahlzeit denken, und der Heißhunger schmilzt dahin. Das ist die Folgerung aus einer Untersuchung an der Universität Birmingham (England), über die das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau”  berichtet. Frühere Studien hatten zwar gezeigt, dass allein ans Essen zu denken den Hunger vergrößern kann. Nun stellten die britischen Forscher aber fest, dass dies nur für allgemeine Gedanken an etwas Leckeres gilt. Bei Tests mit weiblichen Versuchs-personen fanden sie, dass die konkrete Erinnerung an eine bestimmte Mahlzeit den gegenteiligen Effekt hat.

Verabschieden Sie sich von der Illusion, dass das Rauchen ein Schlankheitsmittel ist! Sie nehmen weder alleine durch die Tatsache ab, wenn Sie mit dem Rauchen anfangen, noch nehmen Sie automatisch zu, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören.

Achten Sie allerdings künftig verstärkt auf Ihre Ernährungsgewohnheiten.

Frühstück statt “Coffee to go”

Der Raucher neigt dazu kleinere Mahlzeiten durch eine Zigarette zu ersetzen. Gerade das Frühstück wird oft ausgelassen. Auf dem Weg zur Arbeit wird sich dann lieber auf die Schnelle ein “Coffee to go” geholt und dazu raucht man dann die erste Zigarette. Und Vormittags, um die Zeit zum Mittagsessen zu überbrücken, isst man hastig einen Schokoladenriegel.

Am Frühstückstisch lauern viele Kalorienbomben, dennoch sagen Wissenschaftler: Wer morgens etwas isst, bleibt im Durchschnitt schlanker als Frühstücksmuffel. Wissenschaftler der University of Minnesota fanden heraus, dass Menschen, die Morgens frühstücken insgesamt zwar mehr Kalorien am Tag aufnehmen, ins-gesamt pro Tag aber auch mehr Energie ver-brennen, als diejenigen, die auf die morgendliche Mahlzeit verzichten.

Die Forscher beobachteten das Essverhalten von mehr als 2.000 Jugendlichen über einen Zeitraum von fünf Jahren, mit dem Ergebnis, dass die Jugendlichen, die Morgens Frühstück aßen, im Schnitt um 2,3 Kilogramm schlanker als die Frühstücksmuffel waren. Woran kann das liegen? “Möglicherweise fühlten sich diejenigen, die frühstückten, weniger lethargisch”, sagte Studienleiter Mark Pereira gegenüber BBC Online. Außerdem sind am Morgen sind die Energiereserven des Körpers verbraucht. Wenn man diese nicht nachfüllt, kann der Körper ohne Frühstück weniger leisten. Des weiteren stellt sich der Stoffwechsel um und der Körper drosselt seinen Kalorienverbrauch, um Energie zu sparen. Kalorien, die später am Tage aufgenommen werden, können daher eher ansetzen.

Abnehmen Diät Erfolge nur kurzfristig

Warum Diäterfolge manchmal nur kurzfristig sind – Umfrage: Viele Menschen haben nach dem Abnehmen Schwierigkeiten, einen gesunden Lebensstil beizubehalten.

Abnehmen ist das eine, das Gewicht dann zu halten das andere – Letzteres scheint vielen Menschen schwer zu fallen trotz bester Vorsätze und anfänglicher Erfolge. Das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau” hat in einer repräsentativen Umfrage Abnehmwillige nach den Ursachen gefragt. Sechs von zehn (58,7 Prozent) der Befragten, die in den letzten fünf Jahren zumindest einmal bewusst abzuspecken versucht haben, fällt es schwer, alte Gewohnheiten aufzugeben, weshalb sie keinen dauerhaften Erfolg bei der Umstellung ihrer Ernährungsgepflogenheiten haben. Die Wunderwaffe Sport im Kampf gegen zu viele Kilos scheidet bei mehr als jedem Zweiten (55,1 Prozent) aus, da diese Art der Freizeitbeschäftigung von diesen Befragten nur “ungern” betrieben wird. Jedem Vierten (24,3 Prozent) gelingt es aus Zeitgründen nur an den Wochenenden und im Urlaub auf eine gesunde Ernährung zu achten und 17,0 Prozent sagen auch, dass ihre Arbeitssituation eine Umstellung ihrer Ernährungsgewohnheiten nicht zulasse.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins “Apotheken Umschau” durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.976 Personen ab 14 Jahren, darunter 403 Personen, die in den letzten fünf Jahren wenigstens einen Abnehmversuch oder eine Diät gemacht haben.