Omega-3 senkt Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Wer regelmäßig Lebensmittel isst, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, kann das Risiko für tödliche Herzkreislauf-Erkrankungen reduzieren. Zu diesem Ergebnis kam aktuell eine internationale Meta-Analyse[1], die 19 Studien aus 16 Ländern ausgewertet hat.

Fisch enthält viel Omega 3
Fetter Seefisch, wie z.B. Lachs oder Hering, enthält viele Omega-3-Fettsäuren

Fazit der Studie: Pflanzliche und marine Omega-3-Fettsäuren werden mit einem 9% geringeren Risiko für tödliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht. Eine Ernährung mit der richtigen Fettsäuren-Zusammensetzung unter besonderer Berücksichtigung von Omega-3-Fettsäuren kann also entscheidend zur Herzgesundheit beitragen.

Pflanzliche Quellen sind z.B. Walnüsse, Raps- und Leinöl und damit hergestellte Margarine und Streichfette. Quellen für marine Omega-3 Fettsäuren sind fetter Seefisch, wie z.B. Lachs oder Hering. Die Autoren der Studie empfehlen, darauf zu achten, regelmäßig Omega-3 reiche Lebensmittel in die tägliche Ernährung zu integrieren. Dabei weisen sie ausdrücklich auf die Bedeutung der pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren aufgrund von Nachhaltigkeit und Verfügbarkeit hin.

Chia Samen enthalten viel Omega 3
Chia Samen enthalten viel Omega 3 Fettsäuren.

Großangelegte Studie aus Boston und Stanford

Die Untersuchung, ein Projekt des Fatty Acids and Outcomes Research Consortium (FORCE), führte erstmals Daten aus 19 Studien zu diesem Thema zusammen. Sie umfasst die Daten von ca. 46.000 Menschen verschiedenen Alters, Geschlechts und Gesundheitszustands. Studienleiter waren Dr. Dariush Mozaffarian, Vorstand der Friedman School of Nutrition Science and Policy der Tufts Universität in Boston sowie Liana C. Del Gobbo, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stanford University School of Medicine.

Nordic Diet 2.0: Regionale Quellen für pflanzliches und marines Omega-3

Wie einfach eine Ernährung mit gesunden Fetten praktisch und langfristig umzusetzen ist, erklärt Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm. Die Ernährungsgewohnheiten der Deutschen entsprechen leider oft nicht dem Ideal: zu viel tierisches Fett, zu viel Zucker und Weißmehl. Dabei liegt das Gute so nah. „Unsere beste regionale Quelle für pflanzliches Omega-3 ist Raps. Rapsöl wird nicht nur als Speiseöl, sondern auch zur Herstellung vieler Margarinen verwendet“, betont die renommierte Ernährungsexpertin Dagmar von Cramm. „Auch regionaler Fisch, wie Hering oder Lachs, ist überaus reich an marinen Omega-3-Fettsäuren.“ Angesichts der Vorliebe der Deutschen für Brot, weiß sie Rat: „Roggen als Vollkorn ist wunderbar! Als Streichfett empfehle ich, aufgrund der guten Omega-3- und -6-Fettsäuren eine hochwertige Margarine zu bevorzugen.“ Wer diese gesunden Fettquellen maßvoll einsetzt und mit viel regionalem und saisonalem Gemüse kombiniert, lebt lecker und gesund! Weitere Informationen und köstliche Rezepte zur Nordic Diet 2.0 von Dagmar von Cramm finden Sie hier.

[1] Del Gobbo, L.C.; and Mozaffarian, D., et al. Omega-3 Polyunsaturated fatty acid biomarkers and coronary heart disease (http://archinte.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2530286)

Urlaub im Strandkorb an der Nordsee immer beliebter

Immer mehr Deutsche bleiben im Urlaub in Deutschland – auch im Strandkorb an der Nordsee kann man die Ferien genießen!
Die Tourismuswirtschaft startet voller Optimismus in die Sommerferien. Das zeigt eine neue Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die auf knapp 5.000 Antworten von Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben, Campingplätzen, Reisebüros und -veranstaltern sowie Busunternehmen beruht. Im Trend liegt demnach vor allem die Nordsee.

Strandkorb
Im Strandkorb an der Nordsee lässt sich der Urlaub genießen.

Mit der Sommer-Sonnenwende beginnt offiziell die warme Jahreszeit. Das Meeresrauschen im Ohr und den Blick aus die Nordsee – Im Strandkorb lässt es sich im Sommer sehr gut entspannen. Der echte Strandkorb-Freak geht schon früh morgens an Strand, wenn es noch leer und ruhig ist. Dann nimmt man das erste Bad im Meer und anschließend stärkt man sich zum Frühstück mit Kaffee und einem Fischbrötchen. Dann kann man eigentlich fast den ganzen Tag im Strandkorb verbringen und es gibt sogar Leute, die im Strandkorb übernachten. Als Erfinder des Strandkorbes gilt übrigens Wilhelm Bartelmann. Er stellte den weltweit ersten Strandkorb an der Ostsee in Warnemünde auf. Seitdem eroberte der Strandkorb in großer Zahl die Strände von Nordsee und Ostsee.